T'Ramses sucht ein neues Zuhause
Von Taikoussou, 11:35T'Ramses befindet sich wieder auf einer Pflegestelle der Initiative Windhundhilfe. Von dort aus sucht der Azawakhrüde nun sein wirklich endgültiges Zuhause.

Leider ist T'Ramses nicht katzenkompatibel.
Wo sind sie also, die Freunde des ursprünglichen Originalafrikaners? Helge Wenger und Petra Stammberger freuen sich auf entsprechende Anfragen.

T'Ramses wird wie folgt beschrieben:
"Ramses ist der schmusigste Azawakh, der uns je begegnet ist, am liebsten kuschelt er sich den ganzen Tag an seinen Menschen. Könnte er andere Hunde wegzaubern, wäre unsere Pflegestelle schon lange ein Ein-Hund-Haushalt. Er liebt alle Menschen, ist zu jedem freundlich, auch Kinder sieht er als geeignete Kuschelobjekte.
Mit den anderen Hunden kommt er mittlerweile aus, aber er ist eifersüchtig und seine Hausmeisterallüren machen den anderen das Leben nicht immer einfach.
Mit Hündinnen versteht er sich eigentlich, er legt sich sogar bisweilen zu ihnen in den Korb, doch wenn es um seinen Menschen geht, braucht er eigentlich auch keine Hündin.
Wenn er andere Rüden einmal akzeptiert hat, ignoriert er sie weitgehend. Da dieser Weg aber recht weit und steinig ist, sind wir zu dem Ergebis gekommen, daß der Bub zukünftig ohne Rüden leben soll.
Draußen auf dem Spaziergang läuft er sehr gut an der Leine - er orientiert sich an seinem Menschen. Autos, Mopeds, Fahrräder werden als Jagdobjekte gesehen, so daß man bei vorbeifahrenden Autos wachsam sein muß, er würde sonst in die Reifen beißen. Dabei nimmt er es sogar mir einem Bus auf. Ein ausgiebiges Training brachte nicht den gewünschten Erfolg - Ramses fühlt sich von fahrenden Objekten nach wie vor bedroht. Dies gilt auch für andere Hunde auf dem Spaziergang, so daß man Ramses nicht bei sich aufnehmen braucht, wenn man gesellige Spaziergänge schätzt.
D.h. das Thema "Sich-bedroht-fühlen" spielt eine grundlegende Rolle in Ramses' Leben, so daß sein künftiger Mensch unter gar keinen Umständen an ihn mit der Einstellung "dem zeig ich schon, wo es lang geht" herangehen darf, sondern vielmehr in der Lage sein muß, Ramses die so sehr ersehnte Sicherheit zu geben. Ihm sanft zu erklären, daß alles in Ordnung sei, ist wesentlich effizienter, als jedes laute Wort. Dennoch muß zugleich auch die Fähigkeit vorhanden sein, ihn im Notfall auch davor zu bewahren, sich selbst zu verteidigen.
Eine echte Führungspersönlichkeit wird gesucht. Wem es gelingt die Balance zwischen Führung und Beschwichtigung herzustellen, wird in den Genuß der bedingungslosen Liebe eines ehemaligen Wüstenbewohners kommen ..."

"Ramses ist der schmusigste Azawakh, der uns je begegnet ist, am liebsten kuschelt er sich den ganzen Tag an seinen Menschen. Könnte er andere Hunde wegzaubern, wäre unsere Pflegestelle schon lange ein Ein-Hund-Haushalt. Er liebt alle Menschen, ist zu jedem freundlich, auch Kinder sieht er als geeignete Kuschelobjekte.
Mit den anderen Hunden kommt er mittlerweile aus, aber er ist eifersüchtig und seine Hausmeisterallüren machen den anderen das Leben nicht immer einfach.
Mit Hündinnen versteht er sich eigentlich, er legt sich sogar bisweilen zu ihnen in den Korb, doch wenn es um seinen Menschen geht, braucht er eigentlich auch keine Hündin.
Wenn er andere Rüden einmal akzeptiert hat, ignoriert er sie weitgehend. Da dieser Weg aber recht weit und steinig ist, sind wir zu dem Ergebis gekommen, daß der Bub zukünftig ohne Rüden leben soll.
Draußen auf dem Spaziergang läuft er sehr gut an der Leine - er orientiert sich an seinem Menschen. Autos, Mopeds, Fahrräder werden als Jagdobjekte gesehen, so daß man bei vorbeifahrenden Autos wachsam sein muß, er würde sonst in die Reifen beißen. Dabei nimmt er es sogar mir einem Bus auf. Ein ausgiebiges Training brachte nicht den gewünschten Erfolg - Ramses fühlt sich von fahrenden Objekten nach wie vor bedroht. Dies gilt auch für andere Hunde auf dem Spaziergang, so daß man Ramses nicht bei sich aufnehmen braucht, wenn man gesellige Spaziergänge schätzt.
D.h. das Thema "Sich-bedroht-fühlen" spielt eine grundlegende Rolle in Ramses' Leben, so daß sein künftiger Mensch unter gar keinen Umständen an ihn mit der Einstellung "dem zeig ich schon, wo es lang geht" herangehen darf, sondern vielmehr in der Lage sein muß, Ramses die so sehr ersehnte Sicherheit zu geben. Ihm sanft zu erklären, daß alles in Ordnung sei, ist wesentlich effizienter, als jedes laute Wort. Dennoch muß zugleich auch die Fähigkeit vorhanden sein, ihn im Notfall auch davor zu bewahren, sich selbst zu verteidigen.
Eine echte Führungspersönlichkeit wird gesucht. Wem es gelingt die Balance zwischen Führung und Beschwichtigung herzustellen, wird in den Genuß der bedingungslosen Liebe eines ehemaligen Wüstenbewohners kommen ..."

Wo sind sie also, die Freunde des ursprünglichen Originalafrikaners? Helge Wenger und Petra Stammberger freuen sich auf entsprechende Anfragen.


